Satzung der JaDe-Stiftung

(Auszug)

§ 1   Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung

(1) Die Stiftung führt den Namen „Stiftung zur Förderung japanisch – deutscher Wissenschafts- und Kulturbeziehungen“. Sie tritt nach außen unter der abkürzenden Bezeichnung „JaDe-Stiftung“ auf.

(2) Die JaDe-Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Köln.

§ 2   Gemeinnütziger Zweck

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck der Stiftung ist die Förderung der kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  1. Förderung von Japan-Studien an geeigneten Universitäten der Bundesrepublik Deutschland,
  2. Unterstützung von Studienreisen zum Zweck der Förderung von Japan-Studien,
  3. die Errichtung und Ergänzung japanischer Fachbibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland,
  4. Förderung des Studiums der japanischen Sprache in der Bundesrepublik Deutschland,
  5. die Gewährung von Druckkostenzuschüssen für Japan-bezogene wissenschaftliche Publikationen,
  6. die Förderung von deutschen Übersetzungen japanischer Publikationen und von Berichten über japanische Forschungen sowie deren Drucklegung,
  7. die Unterstützung von sonstigen Projekten und Veranstaltungen, die dem kulturellen und wissenschaftlichen Austausch mit Japan dienen,
  8. die Verleihung des „JaDe-Preises“ (§ 12).

(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(5) Die Stiftung ist politisch und konfessionell neutral.

(6) Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(7) Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Der Stifter und seine Rechtsnachfolger erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.

(8) Die Stiftung muss nicht alle Zwecke gleichzeitig und in gleichem Maße verfolgen. Der Vorstand entscheidet darüber, welche Zwecke jeweils vorrangig verfolgt werden.

(9) Die Stiftung wird ihre gemeinnützigen Zwecke auch unmittelbar selbst verwirklichen. Sie kann hierzu Projekte durchführen, Einrichtungen und Zweckbetriebe unterhalten. Die steuerlich unschädlichen Betätigungen im Rahmen des § 58 AO sind zulässig. Die Stiftungszwecke können insbesondere auch gemäß § 58 Nr. 1 AO verwirklicht werden durch die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke nach § 2 durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

(10) Die Stiftung darf ferner gemäß § 58 Nr. 2 AO ihre Mittel teilweise, d.h. bis zu 50 v. H. auch anderen steuerbegünstigten Körperschaften oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken zuwenden. 

(11) Die Stiftung kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben in- und ausländischer Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt. Die rechtlichen und tatsächlichen Beziehungen zu solchen Hilfspersonen wird die Stiftung jeweils so ausgestalten, dass das Wirken der Hilfspersonen wie eigenes Wirken der Stiftung anzusehen ist.

(12) Soweit die Stiftung ihre Zwecke im Ausland verwirklicht, wird sie entsprechend den jeweiligen steuerlichen Anforderungen die satzungsmäßige Mittelverwendung durch eine entsprechende Aufzeichnung der für die betreffenden Projekte getätigten Ausgaben führen und ggf. erforderliche Unterlagen für die Finanzverwaltung vorlegen.